Skitouren

Skitourenwochenende im Wipp-Tal 28.01. - 30.01.2011

Ende Januar herrschten beste Schneeverhältnisse und super Wetter im Innsbrucker Bergland. Diese vier schönen Tage nutzten 10 Teilnehmer zum jährlichen Saisonauftakt des Tourengehens.

Unter erfahrener Führung von Günter Meuser wurden Touren zum Eggerberg (2280m), die Allerleigrubenspitze (2131m), den Windbichl (2271m) und zum Abschluss am Sonntag auf den Sattelberg  (2115m) gegangen.

Gut ausgerüstet  wurden so jeden Tag ca. 900-1000 Höhenmeter mit Fellen unter den Skiern erstiegen, um anschließend im Pulverschnee die unberührten Hänge hinunter zu wedeln. Die herrliche Aussicht von den erklommenen Gipfeln entlohnte ausreichend für den schweißtreibenden Aufstieg. Selbst konditionsschwächere Skifahrer und Einsteiger kamen ebenso auf ihre Kosten, wie die geübten Gipfelstürmer, weil lizensierte Übungsleiter die unterschiedlichen Gruppenstärken betreuten.

Auch das Kulinarische und Gesellige kam nicht zu kurz: in der gewählten Unterkunft wurde die Gruppe herzlich mit Tiroler Spezialitäten in der schönen Gaststube verwöhnt. Wer Lust hat, auch mal mit auf Skitour zu gehen, kann sich gerne informieren unter hsv-ski-tour.de. Es werden Skitouren für jeden Schwierigkeitsgrad durchgeführt. Kontakt: guenni(at)hsv-skitour.de

Faszination Skitourengehen Furka 29.04.-02.05. 2010

Skitour im Wipp-Tal 2010
Skitour im Wipp-Tal 2010

Strahlender Sonnenschein bei der Ankunft konnte aber den diesjährigen Schneemangel rund um Realp nicht kaschieren.: es fehlten gegenüber dem letzten Jahr ganze 12 m gefallenen Schnee. So begannen die Touren alle erst oberhalb von der Hütte in Tiefenbach auf knapp 2200 m. Die Eingehtour  führte zur Albert-Heim-Hütte mit seinem nahen Schafsberg auf  2591 m. Die Abfahrt im schweren Nachmittagssulz verlangte eine gute Kondition bis runter auf die schon mit blühenden Krokussen übersähte Wiesen an der Passstrasse.

Die Stotzigen Firsten, unser 2753 m hoch gelegenes Ziel am 2. Tag, konnte bei einer gut durchfrorenen Harschschneedecke, ohne jegliche Lawinengefährdung bis 11 Uhr begangen werden.

Die herrliche Firnabfahrt erfreute die Gruppe jedoch nur bis zur Hälfte, da die tageszeitliche Erwärmung den Schnee immer schwerer werden liess. Ganz unten an der Furkareuss angekommen, reichten die Kräfte aber noch, um mit geschulterten Ski das Taxi zur Hütte zu erreichen.

Das Gipfelkreuz des „Chli Furkahorn“ mit einer Höhe von 3026 m konnte am 3. Tag bei dichtem Nebel zwar gesichtet werden, jedoch machte das Klettern der letzten 50 Höhenmeter im Steinblockwerk wenig Sinn: es fehlten halt die 12 m Schnee. Der jetzt noch gut tragende Firn rief zur Abfahrt, die das reinste Vergnügen bis fast zur Passstrasse wurde. Als das Taxi uns abholte fing es schon leicht an zu nieseln.

Die geplante Suchübung einer simulierten Lawinenverschüttung von 3 Personen konnte noch bei halbwegs trockenem Wetter erfolgen. Auch die „Neuen“ waren unter Anleitung der Übungsleiter erfolgreich im Finden der LVS-Geräte. Danach fing es auch in 2110 m an zu regnen und machten eine 4. Tour am Sonntag leider zunichte: ansteigende Lawinengefahr, gut sichtbar durch dauernde Nassschneerutsche aus den höheren Lagen, verlangten eine frühe Heimreise. Ein Lob an die Hüttenwartin, die mit einem zünftigen Käsefondue Ihre super Verpflegung am Samstag-Abend krönnte!

Nicht nur für die Instruktoren, sondern für alle Teilnehmer waren die erlebten Tage lehrreich!

Besonders erfreulich war das Interesse von 2 ganz jungen Tourengehern, die ihre ersten Ski-Touren an diesem verlängerten Wochenende gingen.

Teilnehmer: Eckard Grosskurth, Jens Becker, Andrea Dillenberger, Dirk Zehe, Waltraud Bachmann-Klös, Volker u. Mathäus Oesterling, Claus Leyser, Tobias Hild, Gabi Grosstete, Bea u. Günni Meuser.

Skitour Brennerregion 2010

Auf 25 angemeldete Teilnehmer warteten tief verschneite Berghänge im Brennergebiet bei Innsbruck. Am Donnerstag gegen 14 Uhr traf man sich vor der Pension, um bei einer Eingehtour das 2132m hohe Eggerjoch zu besteigen. Auf dem Weg dorthin konnte man an dem ausgeliehenen Material vom Skiverband noch die nötigen Einstellungen vornehmen. Um im hellen wieder nach Hause zu kommen schafften wir die 550 Höhenmeter und hatten so schon mal den nötigen Appetit für das gute Essen.

Für den Freitag war die Vennspitze (2390 m) im Schmirntal unser Ziel. Das Wetter spielte gut mit und so konnten alle stolz sein auf 850 Höhenmeter, mit einer grandiosen Aussicht.

Nach einer tollen Abfahrt in unterschiedlichen Schneeverhältnissen konnten wir uns im urigen Gasthof Steckholzer von der Anstrengung stärken.

Am Samstag nahmen der Wind und die schlechte Sicht zu. Trotzdem waren wir fest entschlossen einen Gipfel zu machen. Der Hohe Lorenzen mit 2315m wartet auf uns und wir konnten trotz des zunehmenden Windes den Gipfel mit einem Gipfelfoto abschliessen.

Nach dem Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, erfreuten wir uns am grandiosen Blick nach Italien und der Abfahrt um so mehr.

Am Sonntag hatte uns der Wettergott erhört und blauer Himmel mit Sonnenschein machten schon den Aufstieg zum 2115m hohen Sattelberg zum Genuss. Die zurück gebaute, ehemalige Skipiste wird auch von den Einheimischen gerne als Sonntagstour genutzt. Deshalb waren wir diesmal nicht die Einzigen. Gegen 12 Uhr erreichten wir den Gipfel, wo heftiger Wind uns zur schnellen Abfahrt zwang. Dafür entschädigten uns die schönen Pulverhänge, die in bester Erinnerung bleiben.

Bei dieser Skitourenveranstaltung wurden von 8 Frauen und 17 männlichen Tourengehern im Alter von 21 - 65 Jahren knapp 3200 Höhenmeter erstiegen bei guten Bedingungen in geselliger Gemeinschaft, so dass einer Wiederholung im nächsten Jahr nichts mehr im Wege steht.

Die nächste Bezirks-Tourenveranstaltung findet am letzten Aprilwochenende im Furkagebiet statt: Firntouren vom allerfeinsten. Zu vergünstigten Preisen wird ebenfalls „Jugend on Tour“ angeboten. Mehr Infos unter www.hsv-skitour.de. Anmeldung und weitere Auskünfte bei Günter Meuser (guenni(at)hsv-skitour.de) und auch demnächst hier auf unseren Seiten.

Skitour Obernbergtal 2009

Dafür wurde der 2115 m hohe Sattelberg auserkoren: Ein zurück gebautes Liftgebiet, welches sich zum Toureneldorado entwickelt hat. Durch Pulverschnee ging es locker hinauf zur Alm, wo sich dann schon die Konditionsstarken an die Spitze setzten. Bis zur Mittagszeit waren dann die etwa 900 Höhenmeter bewältigt und nach ausgiebiger Rast in der wärmenden Sonne erwartete alle eine tolle Abfahrt durch den frisch verschneiten Wald: wo sonst kann Skifahren schöner sein ??

Abends kamen die 3 Nachzügler, sodass wir vollzählig am Samstagmorgen pünktlich um 9 Uhr beim Waldbauer ( 1439m) unser Ziel, die 2481m hohe Rötenspitze in Angriff nehmen konnten. Schon nach einer halben Stunde waren wir aus dem Dunstbereich heraus und im schönsten Sonnenschein unterwegs. Eine Rast auf der Kastneralm gab Gelegenheit, die bereits verbrauchte Energie wieder aufzutanken. Durch unverspurtes Gelände legte Reimund eine schöne Spur zum Gipfel, wo auch in der Sonne wieder ausgiebig gevespert wurde. Auf der Abfahrt hatten wir nicht nur Pulver, sondern im unteren Drittel fast alle Kampfschneearten, weil der Wind teilweise die Schneedecke sehr verpresst hatte. Das Weizenbier hatten wir uns allemal verdient!

Die Abschlusstour am Sonntag sollte wieder zum Nößlachjoch (2231m) gehen. Im Sonnenschein startete die Gruppe früh in der Nähe der Pension, da Föhnsturm gemeldet war. Im lichten Wald, kurz vor dem freien Gelände war noch Zeit für eine kurze Pause. Weiter oben, ca. 80 Höhenmeter unter dem Gipfel, blies der Föhn dann so stark, das die Gruppe gezwungen war, auf das Ziel zu verzichten. Jedoch Reimund und Jockel liessen es sich nicht nehmen, gegen den Wind zu kämpfen und doch den Gipfel zu machen. Neue Klamotten für die Hochtouren müssen halt irgendwo praxisnah getestet werden. Nach einer schönen Abfahrt durch den lichten lichten Lärchenwald, konnten alle erschöpft aber glücklich die Heimreise antreten.

Fortsetzung folgt garantiert im nächsten Jahr, da waren sich alle einig. Und im Obernbergtal warten noch einige Gipfel auf unser Kommen!

Bea & Günni

Skitour Obernbergtal 2008

Alle 14 Teilnehmer trafen sich wie vereinbart gegen 13 Uhr am Freitag auf der Bergeralm. Diejenigen, die schon am Donnerstag angereist waren, konnten schon als kleine Eingehtour bei herrlichem Sonnenschein zur Nößlachjochhütte auf 2022m aufsteigen, um dann zum vereinbarten Treffpunkt ins Skigebiet abzufahren. Eigenes, sowie Leihmaterial konnte nun im Liftgebiet getestet und richtig eingestellt werden. Dabei konnte Günni sich auch gut ein Bild über das skifahrerische Können der Tourengeher machen. Bis 16 Uhr wurde dann fleißig „gepistelt“. Raimund fuhr dann mit dem größten Teil der Gruppe durch einen lichten Lärchenwald und über steile Wiesen bis vor die Türe unserer Pension ab. Die Übrigen kamen mit den Fahrzeugen und Gepäck, so dass wir zum Abendessen komplett waren.

Am Samstag um 9 Uhr starteten wir in Obernberg beim Waldbauer Richtung Rötenspitz. Durch einen verschneiten Wald stiegen wir auf zur Kasiner Bergalm ( 1734m), wo eine kleine Rast eingelegt wurde. Aufgrund des hervorragenden Wetters einigte man sich, den Muttenkopf in Angriff zu nehmen. Dem teilweise recht steilen Anstieg mussten Einige ihrer Kondition Tribut zollen. Auf dem Joch in 2398m Höhe konnte jeder selbst entscheiden, ob die Kondition bis oben reichen würde. Der Rest wartete bei einem Vesper in der warmen Sonne auf die Rückkehr der Gipfelstürmer vom 2638m hohen Muttenkopf.

Die Abfahrt überstanden Alle mit Bravour und kamen mit den unterschiedlichen Schneearten gut zurecht. In der Gaststätte im Tal trafen sich dann alle zufrieden zum verdienten Weizenbier (der Flüssigkeitshaushalt muss ja wieder stimmen). Jeder ist auf seine Kosten gekommen. Ein besonderes Lob an Dieter: er hat bei seiner ersten Skitour gleich den Gipfel geschafft, alle Achtung! Auch der Youngster Jakob hat sich fürs Erste Mal gut angestellt. Beide werden wir wohl noch öfters auf Tourenskiern erleben dürfen. In der Pension wartete schon die Sauna auf uns zum Relaxen und ein tolles Abendessen.

Leider wurde das Wetter in der Nacht schlechter, ein Föhnsturm war auch angekündigt. So starteten wir am Sonntag wieder um 9 Uhr hinterm Haus zum Nösslachjoch ( 2231m) bei leichtem Schneefall, und nahmen uns vor, so weit nach oben zu gehen, wie der stürmische Wind es erlaubte. Schneefahnen am Grat und immer schlechter werdende Sicht, ließen uns ca. 50 Höhenmeter unterm Gipfel die Tour beenden. Das Abfellen und Verstauen der Utensilien im Sturm erforderte allerhöchste Konzentration. Die Abfahrt im frischen Schnee entschädigte uns für das verpasste Gipfelglück. Nach einer guten Gulaschsuppe von unserer Wirtin Christel verabschiedeten wir uns mit einem Gruppenfoto zur Heimreise. Die 3 Tage waren wieder einmal harmonisch und vor allem ohne Verletzungen ( Blasen zählen hier nicht) zu Ende gegangen.

Das diese Veranstaltung im nächsten Jahr wieder in dieser Form stattfinden soll, da waren sich alle einig! Die Betreuung von Teilnehmern mit unterschiedlichen Leistungstärken durch ausgebildete Übungsleiter auf einer Tour, lassen eben keine Wünsche offen: jeder kommt auf seine Kosten und ist zufrieden.

Bea u. Günni